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Zuletzt aktualisiert: September 2026

Die vollständige 34i-Sachkundeprüfung (schriftlicher und praktischer Teil) kostet je nach IHK zwischen 330 und 480 Euro (Stand 2026). Am günstigsten sind derzeit die IHK Dresden und die Handelskammer Hamburg mit je 330 Euro, am teuersten die IHK München mit 480 Euro. Viele IHKs haben ihre Gebühren zuletzt erhöht – die aktuelle Übersicht findest du in der Tabelle unten.

Prüfungsgebühren in verschiedenen Städten:

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Stadt Teilprüfung (nur schriftlich) Vollprüfung Link zur IHK
Berlin 260 € 380 € IHK Berlin
Dortmund –* 380 € IHK Dortmund
Dresden 250 € 330 € IHK Dresden
Düsseldorf 368 € 476 € IHK Düsseldorf
Frankfurt/Main 210 € 390 € IHK Frankfurt am Main
Hamburg 220 € 330 € IHK Hamburg
Hannover 325 € 429 € IHK Hannover
Köln 328 € 418 € IHK Köln
Leipzig 277 € 354 € IHK Leipzig
München 330 € 480 € IHK München
Nürnberg 300 € 410 € IHK Nürnberg
Stuttgart 185 € 340 € IHK Stuttgart

Stand: 2026, Angaben laut Gebührenordnungen der IHKs. * Dortmund weist keine separate schriftliche Teilprüfung aus. Die Teilprüfungsgebühr gilt in der Regel bei Befreiung vom praktischen Teil oder bei Wiederholung des schriftlichen Teils.

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Du kannst die IHK frei wählen – und damit sparen

Du bist bei der Prüfungsanmeldung nicht an deine regionale IHK gebunden. Ein Blick auf die Tabelle lohnt sich: Zwischen der günstigsten und der teuersten IHK liegen aktuell 150 Euro – bei bundesweit einheitlicher Prüfung. Prüfe bei der Auswahl neben der Gebühr auch, welche IHK deinen Wunschtermin anbietet: Alle Termine und Standorte findest du in unserem Beitrag zu den 34i-Prüfungsterminen und IHK-Standorten. Und beachte: Ab 2027 wird die Prüfung digital durchgeführt – einzelne IHKs können dann flexible Termine anbieten.

Für viele kostenlos: die Befreiung von der 34i-Prüfung

Bevor du eine Gebühr zahlst, prüfe, ob du die Prüfung überhaupt brauchst: Nach § 4 ImmVermV gelten bestimmte Berufsabschlüsse als gleichwertiger Sachkundenachweis – darunter Bankkaufmann/-frau, Sparkassenkaufmann/-frau und Immobilienkaufmann/-frau. Mit einem solchen Abschluss entfällt die Sachkundeprüfung komplett, und damit auch die Prüfungsgebühr.

Auch eine Teilbefreiung ist möglich: Wer bereits einen Sachkundenachweis als Finanzanlagenfachmann (§ 34f GewO) besitzt, kann vom praktischen Prüfungsteil befreit werden und zahlt dann nur die günstigere Teilprüfungsgebühr aus der Tabelle. Alle Details zu den Befreiungen findest du in unserem Guide zur schriftlichen 34i-Prüfung.

Was in der Prüfungsgebühr enthalten ist – und was noch dazukommt

Die Gebühr aus der Tabelle deckt die Abnahme der Sachkundeprüfung ab: den schriftlichen Teil und das praktische Beratungsgespräch. Für deine Gesamtkalkulation solltest du drei weitere Posten einplanen:

  • Vorbereitung: Ein bestimmter Kurs ist nicht vorgeschrieben – die Kosten reichen von Fachliteratur bis zu Präsenzlehrgängen im vierstelligen Bereich. Ein Online-Selbstlernkurs liegt dazwischen. Konkrete Lernstrategien liefern unsere 13 Tipps für die schriftliche 34i-Prüfung.
  • Wiederholung: Fällst du durch, wird die Gebühr erneut fällig – viele IHKs berechnen für Teilwiederholungen aber reduzierte Sätze: nur der praktische Teil kostet je nach IHK etwa 170 bis 302 Euro. Die beste Kostenbremse ist, beim ersten Versuch zu bestehen – beide Prüfungsbereiche müssen einzeln mit mindestens 50 % bestanden werden.
  • Nach der Prüfung: Wer sich selbstständig macht, sollte die Folgekosten kennen – Gebühren für die Erlaubnis nach § 34i GewO, die Eintragung ins Vermittlerregister und die Berufshaftpflichtversicherung. Was auf dich zukommt, zeigt unser Beitrag zu den Voraussetzungen und der Registrierung als Immobiliardarlehensvermittler.

Wer übernimmt die Kosten?

Du musst die Prüfung nicht zwingend selbst bezahlen. Zwei Wege sind verbreitet:

  • Arbeitgeber: Wer den Einstieg über einen Vertrieb, eine Bank oder einen Baufinanzierungsvermittler macht, bekommt Vorbereitung und Prüfungsgebühr häufig vom künftigen Arbeitgeber finanziert – frag im Bewerbungsgespräch aktiv danach.
  • Agentur für Arbeit: Bei Arbeitssuchenden kann die Arbeitsagentur die Kosten für Vorbereitung und Prüfung unter Umständen über einen Bildungsgutschein übernehmen. Wichtig: unbedingt vor der Anmeldung klären, nachträglich wird nicht erstattet.

Häufige Fragen

Was kostet die 34i-Sachkundeprüfung?

Die vollständige Sachkundeprüfung (schriftlicher und praktischer Teil) kostet 2026 je nach IHK zwischen 330 Euro (IHK Dresden und Handelskammer Hamburg) und 480 Euro (IHK München). Viele IHKs haben ihre Gebühren zuletzt erhöht.

Was kostet die Wiederholungsprüfung?

Bei einer Wiederholung fällt die Gebühr erneut an, viele IHKs berechnen für Teilwiederholungen aber reduzierte Sätze: Die Wiederholung nur des praktischen Teils kostet je nach IHK etwa 170 bis 302 Euro, nur der schriftliche Teil liegt meist zwischen 185 und 368 Euro.

Wer muss die 34i-Prüfung gar nicht ablegen?

Nach § 4 ImmVermV gelten bestimmte Berufsabschlüsse als gleichwertiger Sachkundenachweis, darunter Bankkaufmann/-frau, Sparkassenkaufmann/-frau und Immobilienkaufmann/-frau. Mit einem solchen Abschluss entfällt die Prüfung komplett – und damit auch die Prüfungsgebühr.

Übernimmt die Arbeitsagentur die Kosten?

Bei Arbeitssuchenden kann die Agentur für Arbeit die Kosten für Vorbereitung und Prüfung unter Umständen über einen Bildungsgutschein übernehmen. Kläre das unbedingt vor der Anmeldung mit deiner Arbeitsagentur.

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Fazit: Erst Befreiung prüfen, dann vergleichen — Mit 330 bis 480 Euro je nach IHK lohnt sich der Gebührenvergleich, denn die IHK kannst du frei wählen. Noch mehr sparst du, wenn du die Prüfung gar nicht brauchst: Bank-, Sparkassen- und Immobilienkaufleute sind nach § 4 ImmVermV befreit. Für alle anderen gilt: Die teuerste Variante ist der zweite Versuch – investiere lieber in gute Vorbereitung. Wie die Prüfung abläuft, zeigt unser Guide zur schriftlichen 34i-Prüfung.

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