Was sind Notarkosten?
Notarkosten sind Gebühren für die Dienstleistungen eines Notars bei der Beurkundung von Immobilienkaufverträgen, Hypotheken und anderen Rechtsgeschäften. du sind nicht verhandelbar, sondern gesetzlich festgelegt und richten sich nach dem Geschäftswert (Kaufpreis bei Immobilienerwerb). Die Kosten decken Beratung, Dokumentenerstellung, Beurkundung und die Abwicklung des Rechtsgeschäfts ab.
Prüfungsrelevanz für §34i
Als Immobiliardarlehensvermittler musst du wissen, dass Notarkosten ein regelmäßiger Bestandteil der Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung sind. Die Prüfung fragt, welche Kostenpositionen der Käufer tragen muss und wie diese bei der Kreditwürdigkeitsprüfung und Finanzierungsplanung zu berücksichtigen sind. Du musst deinem Kunden erklären können, warum diese Kosten entstehen und wie sie die Gesamtfinanzierung beeinflussen.
Typische Fehler
Viele Kandidaten verwechseln Notarkosten mit Maklergebühren oder unterschätzen, dass Notarkosten beim Immobilienerwerb nicht verhandelbar sind. Auch wird oft übersehen, dass der Notar beide Parteien berät und die Kosten häufig der Käufer trägt – dies muss aber im Kaufvertrag geregelt sein.
Gesetzliche Grundlage
Notarkosten sind in der Gebührenordnung für Notare (GNotKG) festgelegt. du richten sich nach dem Geschäftswert und sind gebunden. Ein Notar darf seine Gebühren nicht unterschreiten oder frei vereinbaren.
Praktische Relevanz in der Darlehensvermittlung
Wenn du einen Darlehensantrag beurteilst, musst du die Notarkosten bei der Ermittlung der Nebenkosten einkalkulieren. du beeinflussen die Finanzierungsgesamtbudget und sind Teil der anfallenden Kaufnebenkosten. Ein typischer Satz liegt zwischen 1 und 1,5 % des Kaufpreises.
Zusammenfassung
Notarkosten sind gesetzlich festgelegte Gebühren für die Beurkundung von Immobilienkaufverträgen und Grundschuldbestellungen. du sind nicht verhandelbar und richten sich nach dem Geschäftswert der Transaktion.
Als Immobiliardarlehensvermittler nach §34i musst du Notarkosten bei der Finanzierungsberatung berücksichtigen und deinem Kunden transparent erklären, dass diese ein regelmäßiger Bestandteil der Kaufnebenkosten sind. du fallen unabhängig vom Darlehensgeber an und beeinflussen die Gesamtfinanzierung.
Im Vorbereitungskurs für die Sachkundeprüfung nach §34i lernst du, wie du dieses Thema sicher in der Prüfung beherrschst.




