
Was sind Exchange Traded Commodities (ETC)?
Exchange Traded Commodities (ETCs) sind börsengehandelte Wertpapiere, die die Wertentwicklung eines einzelnen Rohstoffs oder eines Rohstoffkorbs abbilden. du funktionieren ähnlich wie ETFs, sind aber spezialisiert auf Rohstoffe wie Gold, Öl oder Silber. Du kannst ETCs physisch besichert (der Rohstoff liegt tatsächlich hinterlegt vor) oder synthetisch strukturiert (der Wert wird durch Derivate nachgebildet) kaufen. Der große Vorteil: Du investierst in Rohstoffe, ohne diese physisch zu besitzen oder lagern zu müssen.
Prüfungsrelevanz
In der §34f-Prüfung wird dein Wissen zu ETCs vor allem in diesen Punkten abgefragt: Unterschied zwischen physischer und synthetischer Besicherung, Risiken (Marktrisiko, Ausfallrisiko bei synthetischen Strukturen), Kosten und Gebührenstrukturen, sowie die Eignung für verschiedene Anlegerprofile. Häufiger Fehler: Kandidaten verwechseln ETCs mit ETFs oder unterschätzen die Risiken synthetischer Strukturen.
Physisch vs. synthetisch – der entscheidende Unterschied
Bei physisch besicherten ETCs hinterlegt der Emittent den tatsächlichen Rohstoff. Das reduziert das Ausfallrisiko, kostet aber mehr durch Lagerhaltung. Bei synthetischen ETCs wird die Wertentwicklung durch Swap-Vereinbarungen mit einer Gegenpartei nachgebildet – günstiger, aber mit zusätzlichem Ausfallrisiko der Gegenpartei.
Vorteile für deine Beratung
- Einfacher Rohstoffzugang: Deine Kunden können ohne Spezialwissen in Rohstoffe investieren.
- Diversifikation: Breite Palette von Rohstoffen (Edelmetalle, Energie, Agrar) möglich.
- Kosteneffizienz: Günstiger als physischer Kauf und Lagerung.
- Hohe Liquidität: Flexibles Kaufen und Verkaufen an der Börse möglich.
Risiken, die du kennen musst
- Marktrisiko: Rohstoffpreise schwanken teilweise erheblich.
- Ausfallrisiko: Bei synthetischen ETCs Risiko der Gegenpartei.
- Währungsrisiko: Rohstoffe werden oft in USD gehandelt.
- Kosten: Verwaltungsgebühren schmälern die Rendite.




